Beschreibung der Studie

Störungen der Gewebedurchblutung (Mikrozirkulation) sind grundlegende pathophysiologische Veränderungen im schockassoziierten Multiorganversagen und korrelieren mit der Gesamtmortalität im septischen Schock. Durch Optimierung der Flüssigkeits- und Kreislauftherapie nach großen Operationen lassen sich insbesondere infektiologische postoperative Komplikationen reduzieren. Besonders bei Baucheingriffen beeinträchtigt die übermäßige Gabe von Flüssigkeiten die Heilung der abdominellen Anastomosen und erhöht das Risiko für die Entwicklung einer peritonealen Sepsis. Eine direkte Messmethode der Gewebedurchblutung für eine daran orientierte Steuerung der Kreislauftherapie ist derzeit nicht verfügbar, so dass das Risiko einer „Unter“-, als auch einer „Über“- Therapie besteht. Die Folge sind Perfusionsstörungen und Veränderungen der Durchblutung der kleinsten Gefäße lebenswichtiger Organe. Durch die vorliegende Studie soll untersucht werden, ob mittels hyperspektraler Bildgebungstechnik die Ausprägung eines septischen Schocks und der perioperative Flüssigkeitsstatus nach Pankreaseingriffen anhand der Mikrozirkulation evaluiert und gegebenenfalls zwischen einer „Unter“- und einer „Über“- Therapie differenziert werden kann.

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Studiendetails

Studienziel - Hyperspektrale Messung verschiedener mikrozirkulatorischer Parameter an definierten Hautarealen (Hand, Knie, Ohr) in den vorgenannten Patientenkollektiven - Evaluation von Veränderungen der oben genannten Parameter unter leitliniengerechter Therapie im Krankheitsverlauf -Korrelation der mikrozirkulatorischen Parameter mit der Morbidität und Mortalität (SOFA-Score) bei septischen Patienten
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 75
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Klinik für Anästhesiologie, Universitätsklinikum Heidelberg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle Patienten:
  • schriftliche Einverständniserklärung durch den Studienteilnehmer oder dessen gesetzlich bestellten Vertreter
  • Alter ≥ 18 Jahre
  • Gruppe mit Sepsis/ septischem Schock:
  • Mutmaßliche Infektion
  • SOFA-Score ≥ 2
  • Gruppe der Patienten nach elektiven Pankreaseingriffen:
  • geplante intensivmedizinische Überwachung- geplante offene Pankreasresektion
  • gesunde Vergleichsgruppe:
  • ASA 1 oder ASA 2 Status

Ausschlusskriterien

  • Nichterfüllung der Einschlusskriterien
  • Verweigerung der Studienteilnahme
  • Vorhofflimmern bei Patienten mit elektiven Pankreaseingriffen präoperativ bekannt

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Heidelberg

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Mikrozirkulationsstörungen wie Perfusionsstörungen, Gefäßhyperpermeabilität und Gewebeödembildung sind grundlegende pathophysiologische Veränderungen im schockassoziierten Multiorganversagen und korrelieren mit der Gesamtmortalität im septischen Schock. Durch Optimierung der Flüssigkeits- und Kreislauftherapie nach großen Operationen lassen sich insbesondere infektiologische postoperative Komplikationen reduzieren. Besonders bei viszeralchirurgischen Eingriffen beeinträchtigt die übermäßige Gabe von Flüssigkeiten die Heilung der abdominellen Anastomosen und erhöht das Risiko für die Entwicklung einer peritonealen Sepsis. Eine direkte Messmethode der Mikrozirkulationsbedingungen für eine ineinandergreifende Kreislauftherapie von Makro- und Mikrozirkulation ist derzeit nicht verfügbar, so dass das Risiko einer „Unter“-, als auch einer „Über“- Therapie besteht. Die Folge sind Perfusionsstörungen und Veränderungen der Mikrozirkulation (Störung der Gewebedurchblutung) lebenswichtiger Organe. Durch die vorliegende Studie soll untersucht werden, ob mittels hyperspektraler Bildgebungstechnik die Ausprägung eines septischen Schocks und der perioperative Flüssigkeitsstatus nach Pankreaseingriffen anhand der Mikrozirkulation evaluiert und gegebenenfalls zwischen einer „Unter“- und einer „Über“- Therapie differenziert werden kann.

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