Beschreibung der Studie

Arthrose ist eine weit verbreitete Erkrankung und hat zum Beispiel auf Grund von Schmerzen häufig ein verändertes Gangbild zur Folge. Bisher wurde noch nicht untersucht, welche Auswirkung dieser veränderte Bewegungsablauf auf den Rücken bzw. die einzelnen Wirbelkörper hat. Mithilfe eines neuartigen Untersuchungsverfahrens ist es möglich, die Wirbelsäule strahlenfrei im Gang darzustellen. In einem 3D-Modell wird die Wirbelsäule zu jedem Zeitpunkt der Bewegung rekonstruiert und analysiert. Diese Studie soll herausfinden, ob es eine Auswirkung des veränderten Gangbildes der Beine in die Lenden- und Brustwirbelsäule gibt und diese messbar ist. Zudem soll ein halbes Jahr nach einer Gelenkersatz-Operation überprüft werden, ob sich bereits eine mögliche Veränderung des Gangbildes ergeben hat. Um diese Frage zu beantworten, werden mit jedem Probanden an zwei Terminen (vor Operation und ca. 6 Monate nach Operation) Bewegungsanalysen der Wirbelsäule auf einem Laufband durchgeführt.

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Studiendetails

Studienziel Unterschied der Rotation in ° zu jedem einzelnen WK zwischen C7 und L4 bei verschiedenen Gehgeschwindigkeiten, im Idealfall 2,3,4 und 5km/h im Vergleich zur Referenzgruppe (Gesunde) und im Vergleich beider Arthrose/TEP Gruppen zueinander
Status Teilnahme bald möglich
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • uni- oder bilaterale Gon- oder Coxarthrose
  • unmittelbar vor einer Versorgung mit einem ein- oder beidseitigen Gelenkersatz

Ausschlusskriterien

  • Sturzhistorie: > 1 Sturz in letzten 12 Monaten; 1 Sturz in letzten 12 Monaten wird nur zugelassen, wenn andere Tests keine Auffälligkeiten gezeigt haben
  • Timed „Up and Go“ (TUG): ≥ 23 Sekunden; 22-15 Sekunden wird nur zugelassen, wenn andere Tests keine Auffälligkeiten gezeigt haben, Nutzen von Hilfsmitteln während des Tests
  • 10-Meter-Gehtest: Gehgeschwindigkeit < 0,6 oder ≥ 1,3 m/s, Nutzen von Hilfsmitteln
  • 2-Mintuten-Gehtest: < 100 Meter, eine oder mehrere Pausen, Nutzen von Hilfsmitteln
  • vollständig auf Gehhilfen angewiesen sind
  • unter einem akuten Krankheitsgeschehen leiden, beispielsweise Fieber, noch nicht ausgeheilte Verletzungen, Schwindel, Übelkeit oder Gleichgewichtsproblemen
  • an der Wirbelsäule im Messbereich (VP-L4) oder dem Becken operiert wurden
  • chronische Erkrankungen haben, außer Arthrose, die Einfluss auf das Bewegungsverhalten, die Gangsicherheit und das Gleichgewicht vermuten lassen, zum Beispiel Morbus Parkinson, Hemiplegie, Polyneuropathie
  • unter fluktuierenden Krankheitsverläufen leiden, zum Beispiel Multiple Sklerose
  • Rückenkonturveränderungen durch große Narben, Tumoren, einen BMI ≥ 30 kg/m² oder Tattoos im Messbereich, die Messartefakte erzeugen, haben
  • schwanger sind
  • nicht voll einwilligungsfähig oder einsichtsfähig sind.
  • Zusätzlich am zweiten Messzeitpunkt:
  • eine drastische Komplikation während oder nach der Operation aufweisen, die einen unerwarteten Einfluss auf das Resultat hatte (z. B. Stürze. Infektionen oder Luxationen)
  • von der Endoporthetikoperation unabhängige Verletzungen oder eine Operation am Bewegungsapparat seit der letzten Messung haben.

Adressen und Kontakt

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Praxis, Wiesbaden

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Häufig gestellte Fragen

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Gon- und Coxarthrose sind weit verbreitete Erkrankungen. Sie haben häufig ein verändertes Gangbild zur Folge, zum Beispiel auf Grund von Schmerzen, muskulären Hartspann oder Bewegungseinschränkungen im betroffenen Gelenk der unteren Extremität. Dieses äußert sich neben einem verringertem Bewegungsausmaß während des Gehens in den betroffenen Gelenken in einer verringerten Schrittlänge, einer verringerten Gehgeschwindigkeit und in einer kürzeren Schwung- bzw. verlängerten Standbeinphase. Es ist davon auszugehen, dass sich dieses veränderte Gangbild auf die Wirbelsäulendynamik auswirkt. Die resultierenden Kompensationsbewegungen konnten mit den bisherigen Messmöglichkeiten nur bezogen auf die Beine und das Becken untersucht und beschrieben werden. Einige Studien haben die Oberkörperbewegung im Ganzen untersucht und unter anderem eine verstärkte seitliche Lotabweichung und eine vermehrte Rumpfneigung nach ventral bei Knie-Total-Endoprothese (TEP)-Patienten und einen vergrößerten lumbalen Lordosewinkel bei Hüft-TEP-Patienten gemessen. Eine Aussage über einzelne Wirbelkörper zu machen, war bisher nicht möglich. Diese Arbeit soll erstmals den Einfluss eines arthrotisch veränderten Bewegungsablaufs der Hüfte oder des Knies im Gang auf die Wirbelsäulenbewegung aufzeigen, sowie ob sich dieser mögliche Einfluss ein halbes Jahr nach Implantation einer TEP verändert. Ziel wird es sein, erstmals bei dieser Probandenklientel die Wirbelkörperbewegungen mittels Oberflächentopographie zu messen, mögliche Muster zu erkennen, Phänomene oder Besonderheiten zu detektieren und zu beschreiben. Die Bewegungsmuster, können daraufhin zwischen den beiden Kohorten verglichen werden. Um dieses Ziel zu erreichen, werden mit jedem Probanden an zwei Terminen (vor Operation und ca. 6 Monate nach Operation) Bewegungsanalysen der Wirbelsäule auf einem Laufband durchgeführt.

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