Beschreibung der Studie

Das schräge Höhenschielen ist häufig und entsteht durch ein Ungleichgewicht zwischen dem oberen und unteren schrägen Augenmuskel. Dieses Ungleichgewicht führt zu einer Verrollung des Auges mit entsprechender Doppelbilderwahrnehmung und einer Kopfschiefhaltung. Das schräge Höhenschielen lässt sich durch eine Augenmuskeloperation beheben. Um eine Dosierung bei der Augenmuskeloperation genau zu berechnen, brauchen wir eine zuverlässige Messung der Schielwinkel. Das Ziel der Studie ist es herauszufinden wie informativ und zuverlässig die Untersuchung der Verrollung des Auges mittels einer Aufnahme der Netzhaut ist, die heißt Optical Coherence Tomography (OCT). Diese wird mit den etablierten Messmethoden der Untersuchung der Schielwinkel, nämlich Fundusfotodokumentation und Tangententafel nach Harms bei gesunden Menschen und Patienten mit schrägem Schielen verglichen.

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Studiendetails

Studienziel Gradzahl der Zyklodeviation, gemessen mittels SD-OCT (spektral-domain optische Kohärenztomografie) mit einem anatomischen Positionierungssystem (APS) und an der Tangententafel nach Harms bei Patienten mit Strabismus sursoadductorius oder Trochlearisparese. Die Messungen werden während der Untersuchung der Patienten/Probanden aus der regulären Sprechstunden durchgeführt.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 77
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Uniklinik Heidelberg, Augenklinik

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten ab 8 Jahren mit ein- oder beidseitigem Strabismus sursoadductorius oder mit ein- oder beidseitiger Trochlearisparese mit Binokularsehen.
  • Einwilligungsfähigkeit der volljährigen Teilnehmer.
  • Einwilligung der gesetzlichen Vertreter für die minderjährigen Teilnehmer.

Ausschlusskriterien

  • Neurologische Erkrankungen
  • Andere Motilitätsstörungen
  • Netzhauterkrankungen
  • Sehschärfe < 0,4
  • Kein Binokularsehen
  • Vestibuläre Erkrankungen
  • Frühkindlisches Schielsyndrom, DVD
  • Hohe Hypermetropie (ab +4,0 dpt)
  • Hohe Myopie (ab -6,0 dpt)
  • Zustand nach Augenoperationen, insbesondere Augenmuskeloperationen

Adressen und Kontakt

Uni-klinik, Augenklinik, Heidelberg

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Häufig gestellte Fragen

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Das Ziel der Studie ist die Prüfung der Äquivalenz zwischen der Messung der objektiven Zyklodeviation mittels Optischer Kohärenztomographie (SD-OCT) und der subjektiven Zyklodeviation an der Tangententafel nach Harms bei Patienten zyklorotatorischem Schielen. Das schräge Höhenschielen ist häufig und entsteht durch ein Ungleichgewicht des oberen und unteren schrägen Augenmuskels. Dieses Ungleichgewicht führt zu einer Verrollung des Auges mit entsprechender Doppelbilderwahrnehmung und einer Kopfschiefhaltung. Eine Zyklotropie entsteht sehr oft im Rahmen eines einseitigen oder beidseitigen Strabismus sursoadductorius oder einer erworbener Trochlearisparese. Diese Zyklotropie lässt sich durch eine Augenmuskeloperation beheben. Zur genauen Dosierung muss das Ausmaß der Zyklodeviation im Vorfeld bestimmt werden. Die Zyklotropie kann objektiv und subjektiv bestimmt werden. Eine objektive Bestimmung der Zyklodeviation ist ophthalmoskopisch oder mittels Fundusfotos möglich, wo die Lagebeziehung zwischen Makula und Papille beurteilt wird.Die subjektive Bestimmung des Verrollungsschielens wird mittels einer Tangententafel nach Harms durchgeführt. Im Rahmen der Studie werden diese etablierte Untersuchungsmethoden mit der SD-OCT bei normalen Probanden und bei Patienten mit Strabismus Sursoadductorius oder Trochlearisparese verglichen.

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