Beschreibung der Studie

Im Rahmen dieser Studie soll der im englischen Sprachraum entwickelte und auf seine Gültigkeit und Einsetzbarkeit hin überprüfte "Credibility expectancy questionnaire (CEQ)" (Devilly & Borkovec, 2000) in die deutsche Sprache übersetzt werden. Der CEQ erfasst die vom Patienten wahrgenommene Glaubwürdigkeit einer Therapie sowie die Therapieerwartungen von Patienten. Im Anschluss an die Übersetzung des Fragebogens soll geprüft werden, inwiefern er das misst, was er messen soll und für die Anwendung im Bereich der interdisziplinären Schmerztherapie eingesetzt werden kann. Studienteilnehmer sind Patienten mit chronischen Schmerzen, welche in einer der beiden kooperierenden Einrichtungen (UniversitätsSchmerzCentrum Dresden, Rückenschmerz-Zentrum Essen) in Behandlung sind.

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Studiendetails

Studienziel - übersetzte Version des "Credibility Expectancy Questionnaire" (CEQ) zu t1 (vor Beginn der Therapie) und t2 (1 Woche nach Therapiebeginn)
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 167
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Carl Gustav Carus

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • In die Studie eingeschlossen werden Patienten mit chronischen, nicht tumorbedingten Schmerzen, welche eine interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie in einem von zwei kooperierenden Institutionen (UniversitätsSchmerzCentrum Dresden, Essener Rückenschmerz-Zentrum) durchlaufen.

Ausschlusskriterien

  • Von der Studie ausgeschlossen werden Patienten mit tumorbedingten Schmerzen, einem Alter unter 18 Jahren, einer nicht für das Behandlungskonzept ausreichenden psychischen oder körperlichen Leistungsfähigkeit (festgestellt in ärztlichen, psychologischen und physiotherapeutischen Voruntersuchungen) oder im Vordergrund stehenden psychiatrischen Erkrankungen.

Adressen und Kontakt

UniversitätsSchmerzCentrum (USC), Dresden

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Rückenschmerz-Zentrum, Essen

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Häufig gestellte Fragen

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Gegenstand der aktuellen Forschung zur interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie ist unter Anderem, welche Wirkfaktoren einen Einfluss auf den Erfolg der Therapie nehmen und welche Outcome-Variablen für die Messung des Therapieerfolges aussagekräftig sind (Deckert, Sabatowski, Schmitt, & Kaiser, 2016). Es ist davon auszugehen, dass auch die vom Patienten empfundene Glaubwürdigkeit der ihm vorgeschlagenen Behandlung und dessen Erwartungen an die Therapie einen wichtigen Wirkfaktor für den Therapieerfolg darstellen. In verschiedenen klinischen Effektivitätsstudien konnte bereits nachgewiesen werden, dass positive Therapieerwartungen mit besseren gesundheitsbezogenen Outcome-Maßen assoziiert waren, wobei die Effektstärken in den verschiedenen Studien von klein bis groß schwanken (z.B. Mondloch, Cole, & Frank, 2001). Eine Schwierigkeit in der Vergleichbarkeit von Studien zur Untersuchung von Erwartungseffekten stellt jedoch die inkonsistente Methodik in der Erfassung von Therapieerwartungen dar (Bialosky, Bishop, & Cleland, 2010). Für den deutschen Sprachraum existiert ein standardisierter Fragebogen zur Messung der Therapieerwartung und Therapieevaluation von Patienten (PATHEV), welcher jedoch für den Einsatz im Rahmen psychotherapeutischer Behandlungen konzipiert worden ist (Schulte, 2005). Da die interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie jedoch neben psychotherapeutischen auch andere Behandlungsbausteine umfasst, ist dieser für den Einsatz in diesem Bereich nur eingeschränkt geeignet. Eine weitere Schwierigkeit des Fragebogens besteht darin, dass dieser ausschließlich in deutscher Sprache vorliegt und somit nicht im Rahmen von internationalen Vergleichsstudien eingesetzt werden kann. Diese Probleme sollen mithilfe der geplanten Dissertations-Arbeit adressiert werden, indem der „Credibility expectancy questionnaire (CEQ)“ (Devilly & Borkovec, 2000) als ein bereits etablierter und validierter Fragebogen im englischen Sprachraum in die deutsche Sprache übersetzt und für die Anwendung in der interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie adaptiert und validiert werden soll. Der CEQ ist ein Fragebogen zur Messung der Glaubwürdigkeit einer Therapie sowie mit der Behandlung verbundener Erwartungen und wurde ursprünglich für den Einsatz im Rahmen der Traumatherapie zur Nutzung in klinischen Studien entwickelt. Ziel der geplanten Arbeit soll die kultursensitive Übersetzung des „Credibility expectancy questionnaire (CEQ)“ in die deutsche Sprache und die Überprüfung der Validität des übersetzten und für den Einsatz im Rahmen der Schmerztherapie adaptierten Instrumentes sein. Die Übersetzung, Adaptierung und Validierung des CEQ wird entsprechend der aktuell gültigen Richtlinien (Sousa & Rojjanasrirat, 2011; Wild et al., 2005) vorgenommen. Es handelt sich dabei um einen vielschrittigen Prozess mit verschiedenen Stadien der Hin- und Rückübersetzung, an dessen Ende eine vorläufige Version des übersetzten Fragebogens steht, welche dann in einer Pilottestungs-Phase überprüft und gegebenenfalls erneut angepasst wird. Im Rahmen der Pilottestung werden darüber hinaus auch Patienten der Zielpopulation bezüglich der Passung der Fragebogen-Items zu den interessierenden Konstrukten im Rahmen von Fokus-Gruppen befragt. Nach Abschluss der Pilottestungs-Phase liegt eine finale Fragebogen-Version in deutscher Sprache vor, welche in dieser Form anhand der Zielpopulation getestet werden soll.

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