Beschreibung der Studie

Die DEBRA Studie lief in erster Förderperiode von Juni 2016 bis April 2019 (DRKS00011322) mit einem Fokus auf dem Konsum von Tabakprodukten/Rauchverhalten in der Bevölkerung. Ab Juni 2019 startet die zweite Förderperiode (Bundesministerium für Gesundheit, BMG). ************** Zusammenfassung: Elektronische Inhalationsprodukte (E-Inhalationsprodukte) wie Elektronische Zigaretten (E-Zigaretten) und Tabakerhitzer werden seit einigen Jahren vermehrt von Jugendlichen und Erwachsenen in Deutschland alternativ oder komplementär zum Rauchen von herkömmlichen Tabakprodukten verwendet. Derzeit gibt es wenig aktuelle, detaillierte und repräsentative wissenschaftliche Daten bezüglich Häufigkeit und Trends, Konsummustern, assoziierten Faktoren (insbesondere zum Zusammenhang mit dem Ein- und Ausstieg aus dem Tabakkonsum) und Meinungsbildern zu diesen Produkten. Aus gesundheitspolitischer Sicht sind solche Daten wichtig, da E-Inhalationsprodukte sowohl mit Risiken (Gesundheitsgefahren, "Einstieg" zum Rauchen) als auch mit Chancen ("Schadensreduktion", Unterstützung bei der Tabakentwöhnung) verbunden sein können. Die DEBRA Studie besteht aus 2-monatlichen, persönlich-mündlichen Haushaltsbefragungen repräsentativer Stichproben der Bevölkerung Deutschlands ab 14 Jahren (jeweils ca. 2.000 Personen pro Befragungswelle und insgesamt 17 Wellen über einen Zeitraum von 3 Jahren). Die Studie hat zum Ziel, (1) die Häufigkeit des Konsums von E-Inhalationsprodukten fortlaufend und in regelmäßigen Abständen in der Bevölkerung Deutschlands zu messen; (2) relevante Konsummuster detailliert zu erfassen und im Verlauf der Zeit zu beobachten; (3) den Zusammenhang zwischen dem Konsum von E-Inhalationsprodukten und dem Einstieg in/Ausstieg aus dem Tabakkonsum sowie demografischen und sozioökonomischen Merkmalen der Konsumenten zu analysieren; und (4) Meinungsbilder zu diesen Produkten zu erstellen. Personen die zum Befragungsdatum aktuelle Tabakraucher/innen (täglich oder gelegentlich) oder frischen Ex-Raucher/innen (<12 Monate seit Rauchstopp) sind werden bei der Erstbefragung (Baseline) sowie erneut nach sechs Monaten telefonisch (Follow-Up) detailliert befragt zu Raten, Dauer und Erfolg von Rauchstoppversuchen, zu deren Auslösern, ob sie ärztliche Rauchstoppberatung erhalten haben, sowie zur Verwendung pharmakologischer (z.B. Medikamente, Nikotinersatz) und verhaltenstherapeutischer Rauchstoppmethoden (Entwöhnungskurs, ärztliche Beratung) inklusive dem Gebrauch von E-Zigaretten. Durch eine enge methodische Anlehnung an die seit 2006 laufende Smoking Toolkit Study aus England lassen sich die generierten Daten aus Deutschland optimal im europäischen Vergleich analysieren.

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Studiendetails

Studienziel Primäres Studienziel ist es, aktuelle und detaillierte Informationen zum Konsumverhalten von elektronischen Inhalationsprodukten sowie zum Tabakrauchverhalten und zu Schlüsselmechanismen der Tabakentwöhnung repräsentativ für die deutsche Bevölkerung zu erheben, um sie für Tabakkontrollmaßnahmen, Entwöhnungsstrategien und für zukünftige Forschungsprojekte verfügbar zu machen. Diese Daten werden über persönlich-mündliche Haushaltsbefragungen erhoben (Baseline). Aktuelle Tabakraucher/innen und frische Ex-Raucher/innen werden erneut nach sechs Monaten nachbefragt (Follow-Up).
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 34000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Federal Ministry of Health (BMG) Germany
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Schriftliches Einverständnis zur Studienteilnahme

Ausschlusskriterien

  • Sprachbarrieren, mittlere-starke kognitive Einschränkungen

Adressen und Kontakt

Institute of General Practice, Addiction Research and Clinical Epidemiology Unit, Medical Faculty of the Heinrich-Heine-University, Düsseldorf

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Die DEBRA Studie lief in erster Förderperiode von Juni 2016 bis April 2019 (DRKS00011322) mit einem Fokus auf dem Konsum von Tabakprodukten/Rauchverhalten in der Bevölkerung. Ab Juni 2019 startet die zweite Förderperiode (Bundesministerium für Gesundheit, BMG). ************** Zusammenfassung: Elektronische Inhalationsprodukte (E-Inhalationsprodukte) wie Elektronische Zigaretten (E-Zigaretten) und Tabakerhitzer werden seit einigen Jahren vermehrt von Jugendlichen und Erwachsenen in Deutschland alternativ oder komplementär zum Rauchen von herkömmlichen Tabakprodukten verwendet. Derzeit gibt es wenig aktuelle, detaillierte und repräsentative wissenschaftliche Daten bezüglich Prävalenz und Trends, Konsummustern, assoziierten Faktoren (insbesondere zum Zusammenhang mit dem Ein- und Ausstieg aus dem Tabakkonsum) und Meinungsbildern zu diesen Produkten. Aus gesundheitspolitischer Sicht sind solche Daten wichtig, da E-Inhalationsprodukte sowohl mit Risiken (Gesundheitsgefahren, "Gateway" zum Rauchen) als auch mit Chancen ("harm reduction", Unterstützung bei der Tabakentwöhnung) verbunden sein können. Die DEBRA Studie besteht aus 2-monatlichen, persönlich-mündlichen Haushaltsbefragungen repräsentativer Stichproben der Bevölkerung Deutschlands ab 14 Jahren (jeweils ca. 2.000 Personen pro Befragungswelle und insgesamt 17 Wellen über einen Zeitraum von 3 Jahren). Die Studie hat zum Ziel, (1) die Prävalenz des Konsums von E-Inhalationsprodukten fortlaufend und in regelmäßigen Abständen in der Bevölkerung Deutschlands zu messen; (2) relevante Konsummuster detailliert zu erfassen und im Verlauf der Zeit zu beobachten; (3) den Zusammenhang zwischen dem Konsum von E-Inhalationsprodukten und dem Einstieg in/Ausstieg aus dem Tabakkonsum sowie demografischen und sozioökonomischen Merkmalen der Konsumenten zu analysieren; und (4) Meinungsbilder zu diesen Produkten zu erstellen. Personen die zum Befragungsdatum aktuelle Tabakraucher/innen (täglich oder gelegentlich) oder frischen Ex-Raucher/innen (<12 Monate seit Rauchstopp) sind werden bei der Erstbefragung (Baseline) sowie erneut nach sechs Monaten telefonisch (Follow-Up) detailliert befragt zu Raten, Dauer und Erfolg von Rauchstoppversuchen, zu deren Auslösern, ob sie ärztliche Rauchstoppberatung erhalten haben, sowie zur Verwendung pharmakologischer (z.B. Medikamente, Nikotinersatz) und verhaltenstherapeutischer Rauchstoppmethoden (Entwöhnungskurs, ärztliche Beratung) inklusive dem Gebrauch von E-Zigaretten. Durch eine enge methodische Anlehnung an die seit 2006 laufende Smoking Toolkit Study aus England lassen sich die generierten Daten aus Deutschland optimal im europäischen Vergleich analysieren. Im Zuge eines Amendmends wurde am 18.03.2019 die Verlängerung der Studie um weitere 3 Jahre bei der Ethik-Kommission an der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf beantragt. Dem Antrag wurde am 17.04.2019 zugestimmt.

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