Beschreibung der Studie

In den letzten drei Dekaden konnte zwar das Verständnis der zugrundeliegenden Pathomechanismen nach Mehrfachverletzungen (Polytrauma) deutlich verbessert werden, allerdings ist die Rate der verzögerten Regeneration bspw. Frakturheilung sowie die späte Mortalität, die erst Tage oder Wochen nach dem Trauma aufgrund von entzündlichen Komplikationen auftreten nach wie vor signifikant. Mit dem vorliegenden Projekt sollen die Regenerationsfähigkeit sowie das Outcome nach Polytrauma analysiert werden. Die einzelnen Hauptfragestellungen sind in der wissenschaftlichen Kurzbeschreibung dargestellt.

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Studiendetails

Studienziel - Zytokin-/Chemokinprofile (ELISA, CBA, Multiplex) - Gesinnungsfaktoren (ELISA; Multiplex) - mikroRNA (PCR, Plex) - Organfunktion: Hämodynamik, Gasaustausch, Nierenfunktion, Lungenfunktion (SOFA, klin. Parameter) - Leberenzyme (klinische Routine) - Diagnosen (klinische Routine) - Intensivdauer, Beatmungsdauer, Krankenhausliegedauer, (klinische Routine) - Organversagen, Todeszeitpunkt (klinische Routine) Zeitpunkte: - nach Einlieferung - nach 1 Tag - nach 2 Tag - nach 3 Tag - nach 5 Tagen - nach 7 Tagen - nach 10 Tagen
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 550
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter > 18
  • Alle intensivpflichtigen Patienten mit einem Polytrauma mit ISS ≥ 16
  • Aufnahme am Unfalltag
  • Reguläre Beendigung der Schockraumphase
  • Unterschriebene Einwilligungserklärung

Ausschlusskriterien

  • Patienten, die jünger als 18 beziehungsweise
  • Patienten mit schweren Brandverletzungen
  • Infauste Prognose innerhalb 24 h post Trauma

Adressen und Kontakt

Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Frankfurt, Goethe Universität, Frankfurt

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

In dieser monozentrischen Studie werden Traumapatienten (nach den genannten Einschlusskriterien) sowie gesunde freiwillige Probanden eingeschlossen. Basierend auf den Ergebnissen sollen folgende Hauptfragestellungen beantwortet werden: 1. Wie moduliert ein Polytrauma in Abhängigkeit von Verletzungsschwere und Verletzungsmuster die Freisetzung von Gefahrenmolekülen und anderen definierten Biomarkern? Wie wirken sich diese auf das posttraumatische Outcome in Bezug auf Organkomplikationen und Mortalität im zeitlichen Verlauf aus? 2. Wie moduliert das Alter und/oder Geschlecht die Freisetzung von Gefahrenmolekülen und anderen definierten Biomarkern nach Polytrauma? Wie wirken sich diese Faktoren auf das posttraumatische Outcome in Bezug auf Organkomplikationen und Mortalität im zeitlichen Verlauf aus? 3. Wie moduliert akuter bzw. chronischer Alkoholabusus die Freisetzung von Gefahrenmolekülen und anderen definierten Biomarkern nach Polytrauma? Wie wirken sich diese Faktoren auf das posttraumatische Outcome in Bezug auf Organkomplikationen und Mortalität im zeitlichen Verlauf aus? 4. Wie modulieren chronische Vorerkrankungen die Freisetzung von Gefahrenmolekülen und anderen definierten Biomarkern nach Polytrauma? Wie wirken sich diese Faktoren auf das posttraumatische Outcome in Bezug auf Organkomplikationen und Mortalität im zeitlichen Verlauf aus? Wir erwarten u.a. folgendes: 1. Die Charakterisierung, Konzentrationanalysen zu „Cut-Off“-Bestimmungen und Kinetik von Gefahrenmolekülen, die beim Polytrauma freigesetzt werden. 2. Die Bestimmung der Zusammenhänge zwischen diesen Mediatoren und der Verletzungsschwere, dem zugrundeliegenden spezifischen Verletzungsmuster, Alter, Geschlecht, Alkoholabusus oder Vorerkrankungen und deren Korrelation mit dem klinischen Verlauf, Regeneration und posttraumatischen Komplikationen. 3. Die Etablierung und Charakterisierung eines individualisierten klinisch zuverlässigen Monitorings für polytraumatisierte Patienten – abhängig von folgenden Einflussgrößen: Verletzungsschwere, Verletzungsmuster, Alter, Geschlecht, Alkoholabusus und Vorerkrankungen.

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