Beschreibung der Studie

In dieser Substudie werden Patienten mit einem akuten zerebrovaskulären Ereignis, wie einem Schlaganfall oder einer vorübergehenden Durchblutungsstörung des Gehirns, eingeschlossen. Während des stationären Aufenthalts auf der Schlaganfall-Station wird bei den Studienteilnehmern eine Hirnstrommessung mit einem Trockenhauben-Elektroden EEG durchgeführt. Zusätzlich erhalten die Patienten Fragebögen, in denen das Vorliegen einer Epilepsie, Depression oder kognitiver Defizite erfasst werden soll. In sich anschließenden Studienvisiten und Telefoninterviews werden mit den Studienteilnehmern diese Fragebögen erneut erhoben. Es soll dann untersucht werden, ob anhand der Hirnstrommessungen, die Entwicklung von epileptischen Anfällen, Depression und kognitiven Defiziten nach Schlaganfall vorhergesagt werden kann.

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Studiendetails

Studienziel 1. Auftreten epileptischer Anfälle nach Schlaganfall, diagnostiziert durch Epilepsie-Fragebogen nach Ottman et al. 2. Entwicklung einer Post-Stroke Depression, diagnostiziert durch PHQ-9. 3. Entwicklung neu aufgetretener kognitiver Defizite, diagnostiziert durch Verschlechterung im Montreal Cognitive Assessment (MOCA)-Test
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 625
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Berlin Insitute for Health

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • akute zerebrovaskuläre Störung, definiert durch:
  • Transiente ischämische Attacke (TIA) MIT klinischer Restitution innerhalb von 24 h UND
  • initiales neurologisches Defizit durch einen Neurologen verifiziert,
  • ODER ABCD2-Score ≥ 3,
  • ODER sichtbaren DWI-Läsionen, ODER die Hauptdiagnose Amaurosis fugax, ODER
  • Ischämischer Hirninfarkt, ODER
  • Schlaganfall in Folge einer fokalen intracerebralen Blutung (ohne Trauma), ODER
  • Schlaganfall in Folge einer zerebralvenösen Thrombose.

Ausschlusskriterien

  • Epileptischer Anfall vor dem die Studienteilnahme begründenden Indexereignis

Adressen und Kontakt

Klinik für Neurologie - Campus Benjamin Franklin, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Gegenstand dieser Substudie ist die Anwendungsmöglichkeit einer EEG-Untersuchung mit Trockenhauben-EEG als Prädiktor für das Auftreten von epileptischen Anfällen, der Entwicklung einer Post-Stroke Depression sowie für das Neuauftreten kognitiver Defizite nach Schlaganfällen oder transitorisch ischämischer Attacke (TIA). Bei Patienten mit akutem zerebrovaskulären Ereignis wird innerhalb von 7 Tagen eine EEG-Messung mit einem Trockenhauben-Elektroden EEG durchgeführt. Im Rahmen von Studienvisiten und Telefoninterviews wird mit Hilfe von validierten Fragebögen das Auftreten von epileptischen Anfällen, Depression und kognitiven Defiziten prospektiv erfasst. Wir postulieren, dass die detaillierte Analyse von EEG-Parametern in der akuten Phase nach Schlaganfällen oder TIA dazu beitragen kann, Patienten mit erhöhtem Risiko für eine Post-Stroke Epilepsie, Post-Stroke Depression oder kognitiven Defiziten zu identifizieren.

Quelle

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