Beschreibung der Studie

Ein entscheidender Faktor für die Entwicklung von Herzrhythmusstörungen sind bindegewebige (fibrotische) Umbauprozesse des Herzens, die zur Ausbildung von Narbenarealen führen, die wiederum den „Nährboden“, das sogenannte Substrat, für die jeweilige Herzrhythmusstörung darstellen. Das beschriebene narbige Substrat stellt einen entscheidenden Angriffspunkt bei der Therapie von Herzrhythmusstörungen dar und dient als Prädiktor für Erfolgschancen der Therapie und zur Risikostratifizierung bzgl. lebensbedrohlicher Kammer-Herzrhythmusstörungen. Bis dato gehört die Identifikation bzw. Quantifizierung des narbigen Substrats lediglich im Rahmen von Katheter-Ablationen zum diagnostischen bzw. therapeutischen Standard (Substrat- oder Voltage-Mapping). Da dies ein hoch-invasives Verfahren ist wäre eine vorausgehend Identifikation des Substrats durch nicht-invasive Verfahren wünschenswert. Hier möchten wir die Eignung der Echokardiographie zu diesem Zweck untersuchen. Dabei dienen das invasive Substrat-Mapping und die "Late-Gadolinium-Enhancement" MRT als Referenz.

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Studiendetails

Studienziel Übereinstimmung der Areale arrhythmogenen Substrats, detektiert mittels invasivem elektroanatomischem Mapping vs. periprozeduralem LGE-MRT.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Charité Campus Charité Mitte

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle Patienten, bei denen aus klinischer Indikation ein Elektroanatomisches Substratmapping vom linken Vorhof oder der Linken Kammer durchgeführt wird.

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft; Ein Kontrastmittel-MRT wird nicht durchgeführt bei: GFR < 45 ml/min/1.73 m2; bekannte Unverträglichkeit oder Allergie gegen Gadolinium-haltige Kontrastmittel; Anwendung Gadolinium-haltiger Kontrastmittel in den vorangegangenen 6 Monaten; Ablehnung durch den Patienten
  • Echo-Kontrastmittel wird nicht appliziert bei: Bekannter Unverträglichkeit oder Allergie gegen entsprechende Echo-Kontrastmittel; Ablehnung durch den Patienten

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Charité Universitätsmedizin Berlin, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Myokardiale fibrotische Umbauprozesse und die entstehenden Narben stellen ein wesentliches arrythmogenes Substrat dar. Bis dato wird lediglich die Substrat-Identifikation mittels elektroanatomischem Mapping (3D-Substrat-Mapping) im Rahmen von Katheter-Ablationen standardmäßig genutzt. Da dies ein hoch-invasives Verfahren ist, wäre die Vorab-Identifikation von arrhythmogenem Substrat durch nicht-invasive Methoden wünschenswert. Diesbezüglich möchten wir nun Echokardiographische Methoden untersuchen, wobei das invasive 3D-Substrat-Mapping sowie die "Late-Gadolinium-Enhancement"-MRI als Referenz dienen.

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