Beschreibung der Studie

Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Akzeptanz und Wirksamkeit eines Selbsthilfeansatzes zur Reduktion des Konsums hochkalorischer Nahrungsmittel in einer Stichprobe von übergewichtigen und adipösen Menschen zu untersuchen. Es wird erwartet, dass die Behandlungsgruppe im Vergleich zu einer Wartekontrollgruppe (mit care as usual (CAU); mögliche parallele Interventionen dürfen fortgeführt werden) eine stärkere Reduktion des Konsums hochkalorischer Nahrungsmittel aufweist. Innerhalb der Studie werden 100 Personen mit dem expliziten Wunsch, ihr Essverhalten zu verändern, per Zufallsprinzip zwei Gruppen (Behandlungsgruppe oder Wartekontrollgruppe) zugeordnet. Zur Messung der Symptomveränderung werden verschiedene Selbstbewertungsfragebögen zu zwei Messzeitpunkten im Abstand von sechs Wochen erhoben.

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Studiendetails

Studienziel Frage nach dem Nahrungsmittelverlangen anhand des Food Craving Questionnaire (FCQ) mit fünfstufiger Likert-Skala (bei Vor- und Nachbefragung)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Arbeitsgruppe Klinische Neuropsychologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einwilligungsfähigkeit; Vorliegen eines Internetzugangs; Ausreichendes Verständnis der deutschen Sprache; Bereitschaft, an zwei anonymen Online-Befragungen teilzunehmen, welche jeweils ca. 25-30 min dauern; Bereitschaft, an einem 6-wöchigen Trainingsprogramm teilzunehmen; Bereitschaft, das Programm auf eigene Verantwortung zu nutzen; Bereitschaft, eine E-Mail-Adresse zu hinterlassen

Ausschlusskriterien

  • Ausschluss einer schizophrenen Erkrankung, Akute suizidale Absichten, BMI < 25, Essstörung wie Anorexia Nervosa oder Bulimia Nervosa in Vergangenheit (Binge Eating Disorder ist hingegen kein Ausschlusskriterium), Durchführung anderer Diäten

Adressen und Kontakt

Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Hamburg-Eppendorf

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Häufig gestellte Fragen

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Der übermäßige Konsum ungesunder bzw. hochkalorischer Nahrungsmittel geht mit schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen einher und führt zu hohen volks- und betriebswirtschaftlichen Kosten. Viele Betroffene scheuen den professionellen Kontakt, bis gesundheitliche Folgeprobleme eintreten. Die bestehende Behandlungslücke könnte durch das Angebot von eher anonymeren und niedrigschwelligen (internetbasierten) Interventionen verringert werden. Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Akzeptanz und Wirksamkeit eines Selbsthilfe-Therapieprogramms bei übermäßigem Nahrungsmittelkonsum in einer Stichprobe von Probanden zu untersuchen, die den expliziten Wunsch haben, ihr Essverhalten zu verändern. Das Behandlungsmanual basiert auf dem sog. Retraining, welches in einer in sensu Version erprobt wird. Es wird vermutet, dass die Interventionsgruppe im Vergleich zu einer Wartekontrollgruppe (mit CAU) eine stärkere Reduktion der pro Tag konsumierten hochkalorischen Nahrungsmittel zeigt. Insgesamt werden 100 Personen mit selbstberichtetem Konsum per Zufallsprinzip entweder der Interventions- oder der Wartekontrollgruppe zugeordnet. Nach 6 Wochen werden alle Teilnehmer zur erneuten Beurteilung eingeladen. Als primärer Erfolgsparameter dient die Frage nach der Stärke des Nahrungsmittelverlangens mithilfe der deutschen Version des Food Craving Questionnaire (FCQ).

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