Beschreibung der Studie

Die aktuell stattfindende Verbreitung des exoskopischen Operierens durch parallele Markteinführung verschiedener Systeme stellt einen Paradigmenwechsel in der Neurochirurgie dar. Die konkreten Einflüsse auf die hochkomplexe intraoperative Choreografie müssen wissenschaftlich analysiert werden, um die Nutzung der neuen Technologie und die Weiterentwicklung der Technik zu optimieren. Die Studie stellt somit einen wichtigen Schritt dar, um der rein ingenieurstechnischen Entwicklung des Operationsumfeldes eine wissenschaftliche Analyse zur Seite zu stellen.

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Studiendetails

Studienziel - Bestimmung besonders geeigneter Einsatzbereiche (Eingriffsart, Eingriffsdauer, operativer Zugangsweg, Anzahl der gleichzeitigen Nutzer/Operateure, zusätzliches Instrumentarium, intraoperatives Setup) für das Videoskop in der Neurochirurgie - Dokumentation und Nutzerinterview während/nach jedem Eingriff
Status Teilnahme bald möglich
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Charité Campus Charité Mitte

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Kraniale oder spinale Pathologie, die für einen mikrochirurgischen Eingriff geeignet ist
  • Alter >18 Jahre
  • Eignung für beide Operationsmodalitäten
  • Beherrschung beider Operationsmodalitäten durch jeweilige Operateur_innen

Ausschlusskriterien

  • Multimorbidität

Adressen und Kontakt

Charité-Universitätsmedizin Berlin, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Videoskope mit einer Vielzahl an neuen digitalen Visualisierungsoptionen stellen eine interessante Alternative zu den etablierten optischen Operationsmikroskopen dar. Dabei kommen reine Exoskope, d.h. Geräte ohne Umschaltfunktion auf herkömmliche Mikroskopie, mit anderen Vor- und Nachteilen in den klinischen Alltag als Hybridtechnologien. Die Studie untersucht insbesondere die Handhabung und die Bildqualität eines solchen Gerätes, des Olympus Orbeye, während neurochirurgischer Routineoperationen an Kopf und Wirbelsäule. Ziel ist es, besonders geeignete Eingriffe und intraoperative Setups zu definieren sowie eine detaillierte Analyse der verschiedenen Parameter der Bildqualität vorzunehmen. Dadurch soll die Studie zu einem allgemeinen Erkenntnisgewinn hinsichtlich neurochirurgischen Visualisierungsbedarfs beitragen. Patient_innen mit kranialen und spinalen Pathologien werden durch den/die Operateur_in für einen bildschirmbasierten Eingriff ausgewählt. Ein Wechsel auf okularbasiertes Operieren ist dem/der Chirurg_in durch die zusätzliche Bereitstellung eines einsatzbereiten konventionellen Operationsmikroskops im Saal jederzeit möglich.

Quelle

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