Beschreibung der Studie

Verändert eine Infektion mit Helminthen während der Schwangerschaft die Genexpression in der Plazenta und beeinflusst das Immunsystem des bereits geborenen Uterus? Um diese Frage zu beantworten, werden wir Frauen aus endemischen Gebieten für Wurminfektionen und nicht endemischen Gebieten sowie zwischen mit Schistosoma hämatobium infizierten und nicht infizierten schwangeren Frauen zum Zeitpunkt der Geburt vergleichen. Als nicht endemisches Gebiet für Helminthen wird München gewählt, und als endemisches Gebiet für Helminthen Lambaréné, Gabun.

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Studiendetails

Studienziel Einschluss der deutschen und gabunesischen Kohorten und Analyse gewisser Gene in der Plazenta und im Blut. Erster Endpunkt Dezember 2017.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsches Zentrum für Immunologie und Infektiologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Vorliegen der schriftlichen Einwilligung
  • Alter > 18 Jahre
  • weiblich
  • Personen, die geschäftsfähig und mental in der Lage sind, die Anweisungen des Studienpersonals zu verstehen und ihnen Folge zu leisten
  • Patientenaufklärung und schriftliche Einverständniserklärung der Probandin
  • Adäquate Knochenmarksreserve mit einer peripheren Granulozytenzahl >1500/μl und Thrombozytenzahl >40.000/μl
  • Kein Zustand nach rezidivierenden Thrombosen oder Lungenembolien
  • keine schwerwiegenden Auffälligkeiten bei der körperlichen Untersuchung
  • Dokumentation bekannter Anaphylaxien

Ausschlusskriterien

  • Vorliegen folgende Autoimmunkrankheiten: Anti-Phospholipid, Antikörper-Syndrom, Goodpasture-Syndrom, Sjögren-Syndrom, rheumatoide Arthritis, Lupus erythematodes, Sarkoidose, Anti-neutrophile zytoplasmatische Antikörper (ANCA-Syndrom), Sklerodermie, chronische Polychondritis
  • Folgende bekannte immundeprimierenden Krankheiten: X-chromosomale A-γ-Globulinämie, severe combined immunodeficiency (SCID), common variable immunedeficiency (CVID), selektiver IgA-Mangel
  • bekannte Hepatitis B und/oder C, HIV, HSV, CMV, Syphilis, Toxoplasmose Infektion
  • andere, schwere, aktive Infektion
  • laufende Kortikoidbehandlung
  • transfusionsbedürftige Anämie
  • jedwede andere Erkrankung oder medizinische Behandlung, die nach Einschätzung des Prüfers gegen eine Studienteilnahme spricht z.B. (Prä-)Eklampsie, HELLP-Syndrom
  • Personen, die in einem Abhängigkeits-/Arbeitsverhältnis zum Sponsor oder Prüfer stehen
  • bekannte Krebserkrankungen aktuell oder in der Vergangenheit

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Malaria-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

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Das Hauptziel dieser Studie ist es, die Frage zu beantworten, ob sich die VDR- und vitamin-D-bezogene Genexpression und insbesondere die pro- und entzündungshemmenden Immunantworten innerhalb der fetomaternalen Schnittstelle zwischen Frauen aus helminthisch-endemischen und nicht-endemischen Gebieten und zwischen Schistosoma hämatobium infizierten und nicht infizierten schwangeren Frauen zum Zeitpunkt der Geburt unterscheiden. Helminthen nicht-endemisches Gebiet war München, und als helminthisch-endemisches Gebiet wurde Lambaréné, Gabun, bekannt als endemisch, insbesondere für Schistosoma hämatobium, gewählt.

Quelle

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