Beschreibung der Studie

Im SMART-Projekt werden im Rahmen der klinischen Routine gewonnene computertomographische Bilder der Lunge dazu verwendet, um im Computer ein detailliertes Abbild (Modell) der Lunge zu generieren. Dieses Modell soll bei Patienten, die aufgrund eines akuten Atemnotsyndroms (acute respiratory distress syndrome, ARDS) beatmet werden müssen dazu verwendet werden, individuelle Vorhersagen über die Auswirkungen bestimmter Änderungen der Beatmungseinstellungen zu treffen. Zukünftig sollen auf diese Weise unterschiedliche Beatmungseinstellungen am Computer getestet werden können, um bereits im Vorfeld die lungenschonendste Einstellung zu finden. Die Vorhersagegenauigkeit des Computermodells wird im Rahmen des SMART-Projektes anhand der tatsächlich aufgezeichneten Beatmungsdaten und mit Hilfe der elektrischen Impedanztomographie (EIT) überprüft. Hierzu werden nach einer Veränderung des Beatmungsdruckes während der Ausatmung (PEEP), wie wir sie im Rahmen der klinischen Routine durchführen und mit Hilfe der EIT überwachen, das Atemzugvolumen und weitere Beatmungsparameter gemessen und aufgezeichnet. Anschließend werden die tatsächlich gemessenen Beatmungsparameter mit den vom Modell vorhergesagten Werten verglichen.

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Studiendetails

Studienziel Genauigkeit des vom Modell vorhergesagten Atemzugvolumens (global und regional) und der Druckdifferenz zwischen Plateaudruck und PEEP nach Durchführung eines dekrementellen PEEP-Tests
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 10
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Akutes Atemnotsyndrom (ARDS) nach Berlin-Definition; vorliegen einer im Rahmen der klinischen Routine durchgeführten Computertomographie der Lunge innerhalb der letzten 24 Stunden.

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft,
  • Alter unter 18 Jahren,
  • Herzschrittmacher oder andere implantierte elektronische Geräte,
  • Verbrennungen oder Hautläsionen im Thoraxbereich,
  • Hochgradige chronisch obstruktive Lungenerkrankungen,
  • Hämodynamische Instabilität trotz adäquater Flüssigkeits- und Katecholamintherapie

Adressen und Kontakt

Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Kiel

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Im SMART-Projekt werden im Rahmen der klinischen Routine gewonnene computertomographische Bilder der Lunge dazu verwendet, um im Computer ein patientenspezifisches Lungenmodell zu generieren. Dieses Modell soll bei Patienten, die aufgrund eines akuten Atemnotsyndroms (acute respiratory distress syndrome, ARDS) beatmet werden müssen dazu verwendet werden, individuelle Vorhersagen über die Auswirkungen bestimmter Änderungen der Beatmungseinstellungen zu treffen. Überdehnung, tidale Rekrutierung und regionale Veränderungen von Stress und Strain sollen damit "in silico" vorhergesagt werden können. Diese "prädiktive Modellierung" soll zukünftig Vorhersagen über die regionalen Auswirkungen unterschiedlicher Beatmungseinstellungen ermöglichen, um bereits im Vorfeld die lungenprotektivste Einstellung zu finden. Die Vorhersagegenauigkeit des Computermodells wird im Rahmen des SMART-Projektes anhand der tatsächlich aufgezeichneten Beatmungsdaten und mit Hilfe der elektrischen Impedanztomographie (EIT) überprüft. Dies erfolgt primär nach eine Veränderung des positiven endexspiratorischen Druckes (PEEP) im Rahmen eines "dekrementellen PEEP-Tests", wie er im Rahmen der klinischen Routine häufig durchgeführt wird. Die vom Modell vorhergesagten Änderungen des Tidalvolumens, der treibenden Druckdifferenz und der mittels EIT gemessenen regionalen Ventilationsverteilung werden anschließend mit den tatsächlichen Messwerten verglichen.

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