Beschreibung der Studie

In dieser Studie wird die Magenwanddicke am entfernten Magenteil nach laparoskopischer Sleeve Gastrektomie an definierter Stelle lichtmikroskopisch gemessen, verglichen und auf Patienten-bezogene Einflussgrößen überprüft. Zudem soll der Einfluss der Wanddicke auf die Rate an Heilungsstörungen der Klammernahtreihe untersucht werden. In einer bereits veröffentlichten Studie mit 141 Patienten konnte ein Zusammenhang von männlichem Geschlecht und Wanddicke gezeigt werden. Aufgrund der zu geringen Fallzahl war der Nachweis eines Zusammenhangs zwischen Wanddicke und Heilungsstörung der Klammernahtreihe nicht möglich. Daher wird die Studie weitergeführt. Die laparoskopische Sleeve Gastrektomie setzt sich weltweit zunehmend in der bariatrischen Chirurgie als eigenständige Therapie der morbiden Adipositas durch und ist in Deutschland mittlerweile der häufigste bariatrische Eingriff. In 0-5,7% tritt eine Heilungsstörung der Klammernahtreihe des Magens auf. Dies ist eine gefürchtete Komplikation, die zu einer Blutvergiftung und Bauchfellentzündung führen kann. Die verwendete Wahl der Klammergröße, die von der Wanddicke des zu durchtrennenden Gewebes abhängt, wurde als Einflussfaktor auf die Heilung der Klammernaht beschrieben. Standardisierte Empfehlungen zur Auswahl der richtigen Klammergröße sind in der Literatur bisher nicht beschrieben. In die Studie werden Patienten eingeschlossen, die sich einer laparoskopischen Sleeve Gastrektomie unterziehen.

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Studiendetails

Studienziel Bestimmung der Dicke der Funduswand an definierter Stelle an Schlauchmagenresektaten nach laparoskopischer Sleeve Gastrektomie.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 500
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Klinikum Nordstadt, Klinikum Region Hannover GmbHKlinik f. Allgemein-, Viszeral- und Gefäß- und Adipositas(AVGA)chirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • BMI ≥ 40 kg/m²

Ausschlusskriterien

  • Minderjährigkeit
  • Kontraindikationen gegen einen bariatrischen Eingriff

Adressen und Kontakt

Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und AdipositaschirurgieKlinikum Nordstadt des Klinikum Region Hannover, Hannover

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Häufig gestellte Fragen

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In dieser prospektiven Beobachtungsstudie wird die Magenwanddicke des Fundus´ an Schlauchmagenresektaten nach laparoskopischer Sleeve Gastrektomie lichtmikroskopisch gemessen, verglichen und auf Patienten-bezogene Einflussgrößen überprüft. Zudem soll der Einfluss der Funduswanddicke auf die Klammernahtinsuffizienz untersucht werden. In einer bereits veröffentlichten Studie mit 141 Patienten konnte ein signifikanter Zusammenhang von männlichem Geschlecht und Funduswanddicke gezeigt werden. Aufgrund der zu geringen Fallzahl war der Nachweis eines Zusammenhangs zwischen Funduswanddicke und Insuffizienzrate nicht möglich. Daher wird die Studie weitergeführt. Die laparoskopische Sleeve Gastrektomie setzt sich weltweit zunehmend in der bariatrischen Chirurgie als eigenständige Therapie der morbiden Adipositas durch und ist in Deutschland mittlerweile der häufigste bariatrische Eingriff. Die Klammernahtinsuffizienz ist mit 0-5,7% eine gefürchtete Komplikation, die zu einer Sepsis und Peritonitis führen kann. Die verwendete Wahl der Klammergröße wurde als Einflussfaktor auf die Insuffizienz beschrieben. Standardisierte Empfehlungen zur Auswahl der richtigen Klammergröße sind in der Literatur bisher nicht beschrieben. In die Studie werden Patienten eingeschlossen, die sich einer laparoskopischen Sleeve Gastrektomie unterziehen. Hauptzielkriterium ist die Bestimmung der Dicke der Funduswand an definierter Stelle an Schlauchmagenresektaten nach laparoskopischer Sleeve Gastrektomie. Nebenzielkriterien sind das Erfassen und der Vergleich in Bezug auf die Wanddicke von Klammernahtinsuffizienz, BMI, Geschlecht, Alter, Komorbiditäten, allgemeine Komplikationen, intraoperative Komplikationen, spezielle Komplikationen, postoperative Komplikationen, Klammergröße.

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