Beschreibung der Studie

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine heterogene Erkrankung, die häufig gemeinsam mit psychiatrischen Störungen wie z. B. aggressivem Verhalten oder Angsterkrankungen auftritt. Als ein möglicher Faktor dafür wird eine genetische Disposition in Betracht gezogen. Ein Beispiel wäre das, an der Produktion von Serotonin beteiligte Tryptophan-Hydroxylase-2 (TPH2)-Gen. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass Träger einer bestimmten Variante dieses TPH2-Gens häufiger ADHS, verstärktes Impulsverhalten, erhöhte Aggression und verändertes Angstverhalten zeigten. Das Ziel dieser Studie ist es, den Zusammenhang zwischen den Verhaltensmustern und der genetischen Disposition in einer Studie mit 250 Kindern und Jugendlichen mit und ohne ADHS zu untersuchen. Von allen Teilnehmern wird (a) für die Variante TPH2 genotypisiert, (b) Impulsivität, Aggression und Angst durch Fragebögen erfasst, sowie (c) fMRT-Untersuchungen erhoben. Das Ziel dieser Studie ist, einen Einblick in das Zusammenspiel der komorbiden Störungen und ADHS zu bekommen und die neu gewonnen Informationen für die Entwicklung altersspezifischer und gezielter Interventions- und Präventionsprogramme zu nutzen.

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Studiendetails

Studienziel Wenn die für die fMRT Untersuchungen inkl. Fragebogenerhebungen berechnete Stichprobengröße von N=250 erreicht ist wird die Studie beendet. Die Finanzierung endet Sommer 2021.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 150
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • allgemein:
  • IQ durchschnittlich
  • Alter 8-18 Jahre
  • Für ADHS-Patienten
  • F90 Diagnose, komorbide Erkrankungen erlaubt

Ausschlusskriterien

  • allgemein:
  • keine aktuellen neurologischen Erkrankungen
  • kein Metall im Körper (Retainer, Bracelets) bzw. metallische Implantate
  • Für Kontrollen
  • keine aktuellen oder früheren neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen, keine in der Familienanamnese

Adressen und Kontakt

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Düsseldorf

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