Beschreibung der Studie

Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Akzeptanz und Wirksamkeit einer graduierten Expositionstherapie in einer virtuellen Realität (VR) im Vergleich zu einer Wartekontrollgruppe in einer Stichprobe von Patienten mit einer Zwangsstörung (mit Zwangshandlungen) zu untersuchen. Wir erwarten, dass die Interventionsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe eine stärkere Reduktion der Zwangssymptomatik nach dem Interventionszeitraum (und nach weiteren 3 Monaten) zeigt. Innerhalb der Studie werden 80 Personen mit Kontroll-und/oder Waschzwängen nach dem Zufallsprinzip zwei Gruppen (VR-Exposition oder Wartekontrollgruppe) zugeordnet. Um eine Veränderung der Symptome zu messen, durchlaufen die Patienten zu zwei Erhebungszeitpunkten im Abstand von sechs Wochen eine ausführliche Diagnostik. Nach drei Monaten erfolgt eine online- und telefonische Nacherhebung (Follow-Up).

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Studiendetails

Studienziel Yale-Brown Obsessive Compulsive Scale (Y-BOCS): Die Y-BOCS gilt als Goldstandard und dient der Schweregradeinschätzung der Zwangssymptomatik in der letzten Woche (Prä-, Post- und Follow-Up).
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 80
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einwilligungsfähigkeit
  • Ausreichendes Verständnis der deutschen Sprache
  • Bereitschaft, an zwei Präsenzterminen zur Diagnostik sowie einer Telefon-/online-Erhebung teilzunehmen
  • Bereitschaft, an einer sechswöchigen Expositionstherapie teilzunehmen
  • Vorliegen einer Zwangsstörung mit Wasch- und/oder Kontrollzwängen
  • Vorliegen von Zwangshandlungen

Ausschlusskriterien

  • Ausschluss bei Schizophrenie-Diagnose (F20) oder bipolaren Erkrankung
  • Schwere neurologische Erkrankung
  • Akute suizidale Absichten

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg

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Häufig gestellte Fragen

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Kognitive Verhaltenstherapie mit Exposition gehört zu den effektivsten Therapiemethoden bei Patienten mit einer Zwangsstörung (Skapinakis et al., 2016). Da die Patienten jedoch häufig große Angst haben, sich in Realität dem gefürchteten Stimulus auszusetzen, und da auch 40% der Therapeuten diese Therapie scheuen (Voderholzer et al., 2015), werden viele Patienten mit einer Zwangsstörung nicht adäquat behandelt. Die bestehende Behandlungslücke soll durch die Implementierung von niedrigschwelliger Expositionstherapie in virtueller Realität sowie durch die erleichterte Integration in das therapeutische Setting verringert werden. Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Akzeptanz und Wirksamkeit einer Expositionstherapie in VR für Patienten mit einem Wasch- und/oder Kontrollzwang im Vergleich zu einer Wartekontrollgruppe zu untersuchen. Wir nehmen an, dass die Expositionstherapie in VR im Vergleich eine stärkere Reduktion der Zwangssymptomatik zeigt. Insgesamt werden 80 Personen mit einer Zwangsstörung nach einer ersten Erhebung nach Zufallsprinzip entweder der Interventionsgruppe (Expositionstherapie in VR) oder der Wartekontrollgruppe (keine Intervention, bis auf zuvor begonnene Therapien) zugeordnet. Nach sechs Wochen werden alle Teilnehmer zu einer zweiten Erhebung eingeladen und drei Monate später erfolgt eine kurze online-Erhebung sowie ein Telefon-Interview, in dem die Y-BOCS erhoben wird (Follow-Up). Als primärer Erfolgsparameter dient die Yale-Brown Obsessive Compulsive Scale (Y-BOCS) zur Erhebung der Zwangssymptomatik. Als sekundärer Erfolgsparameter wird unter anderem die Visuelle Analog Skala (VAS) zur Einschätzung der Angst und Anspannung vor, während und nach jeder Exposition erhoben.

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