Beschreibung der Studie

Operationen an der Halsschlagader können in Vollnarkose oder örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Die Anwendung der örtlichen Betäubung während einer Operation der Halsschlagader scheint Vorteile hinsichtlich der neurologischen Beurteilbarkeit der Patienten zu bieten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der örtlichen Betäubung für diese Art der Operation. Allerdings muss in mehr als der Hälfte aller Patienten der Chirurg während der Operation Betäubungsmittel nachgeben, unabhängig davon welche Technik angewendet wird. Eine neue Art der örtlichen Betäubung scheint effektiver zu sein. Ziel dieser Studie war es, die bisherigen Techniken mit dieser neuen Technik im Hinblick auf perioperative Komplikationen zu vergleichen. Insbesondere sollte die Frage geklärt werden, bei welcher Technik das meiste örtliche Betäubungsmittel in die Blutbahn gelangt.

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Studiendetails

Studienziel Die Plasmaspiegel des verwendeten Lokalanästhetikum (Ropivacain) stellten den primären Endpunkt dar und wurden mittels Liquidchromatographie vor der Ropivacaininjektion sowie 5, 10, 30, 60 und 180 Minuten nach der Ropivacaininjektion bestimmt. Die Bestimmung der Plasmaspiegel erfolgte mittels Liquidchromatographie (Agilent 1100 series, Agilent Technologies, Waldbronn, Germany). Für die Quantifizierung der Ropivacainkonzentration wurden mittels Ropivacain freiem Serum 5 unterschiedliche Konzentrationen von Ropivacain hergestellt (100, 200, 500, 1000, 2000 ng/ml). Die Ropivacain-Konzentration wurde unter Verwendung der linearen Regression berechnet. Die Bestimmungsgrenze der Methode lag bei 100 ng/ml)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter > 18 Jahren
  • schriftliche Einwilligung
  • alle geplanten Operationen der Arteria carotis interna aufgrund einer Stenose

Ausschlusskriterien

  • Patienten mit Allergie gegen Lokalanästhetikum
  • Infektion an der Punktionsstelle
  • Einschränkung der Patientencompliance

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Die Kombination der ultraschallgesteuerten intermediären Cervicalblock und der perivaskulären Infiltration der A. carotis interna (PVB) ist eine neue Regionalanästhesietechnik für die Karotisendarterektomie (CEA). Wir führten eine Pilotstudie durch, in welcher die Auswirkungen des tiefen Cervicalblock (TCB), des intermediären Cervicalblock (ICB) und des perivaskulären Block (PVB) auf perioperative Komplikationen untersucht wurden. In einer randomisierten, kontrollierten Pilotstudie wurden Patienten, die für eine elektive Carotisendarterectomy der Arteria carotis interna vorgesehen waren, zufällig in drei Gruppen eingeteilt: tiefer Cervicalblock, intermediärer Cervicalblock und perivaskulärer Block. Die Zufallssequenz wurde unter Verwendung einer computergenerierten Zufallszahltabelle und Gruppenzuordnung durch sequenziell verborgen nummerierte undurchsichtige geschlossene Umschläge. Chirurgen und Datensammler wurden für die Studiengruppe verblindet. Als primärer Endpunkt wurden die Plasmaspiegel von Ropivacain vor Punktion, sowie 5, 10, 30, 60 und 180 Minuten nach der Injektion von Ropivacain mittels Hochleistungsflüssigkeitschromatographie gemessen. Sekundäre Endpunkte waren vaskuläre und neurologische Komplikationen sowie die Zufriedenheit von Patienten und Chirurgen. Alle Analysen wurden auf Intent-to-Treat-Basis durchgeführt. Wir stellten die Hypothese auf, dass die Ropivacain-Plasmakonzentration bei TCB-Patienten höher ist als bei PVB und ICB.

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