Beschreibung der Studie

Die vorliegende Studie soll das klinische Phänomen von morgendlicher Atemnot nach Abnahme der nicht-invasiven Beatmung (Deventilationssyndrom) definieren und standardisieren. Im Rahmen der Studie sollen 40 Patienten mit nicht-invasiver Beatmung während des Auftretens des Deventilationssyndroms untersucht werden. Dazu werden die Teilnehmer zwei Nächte im Prüfzentrum verbringen und jeweils am darauffolgenden Vormittag an verschiedenen Untersuchungen teilnehmen.

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Studiendetails

Studienziel Nach Abschluss aller Untersuchungen werden verschiedene Patientengruppen hinsichtlich der erhobenen Parameter (u.a. Spirometrie, Bodyplethysmographie, 6-Minuten-Gehtest, Blutgasanalyse, Fragebögen) verglichen: - Patienten mit starker vs. Patienten mit moderater Dyspnoe vor Intervention - Patienten mit einer deutlichen Abnahme der morgendlichen Dyspnoe nach Intervention vs. Patienten die weniger profitierten - Veränderungen der funktionellen, subjektiven und klinischen Parameter im Tagesverlauf. Der primäre Endpunkt wird am ersten Morgen nach der Intervention gemessen. Die Untersuchungen finden während des morgendlichen Auftretens des Deventilationssydroms nach Maskenabnahme statt. Dyspnoe wird anhand der modifizierten Borg-Skala erfasst.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Forschungszentrum Borstel

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • es besteht eine nicht-invasive Beatmung mit einem Bilevel-Modus (inspiratorischer Druck > expiratorischer Druck)
  • der Patient kann die Anforderungen der Studienteilnahme sprachlich und kognitiv verstehen
  • der Patient ist körperlich in der Lage, die Anforderungen der Studie zu bewältigen

Ausschlusskriterien

  • es liegt eine akute Erkrankung der Atemwege vor (z.B eine Exazerbation der COPD)
  • es besteht ein Tracheostoma
  • es besteht ein Pneumothorax
  • nach Einschätzung des Studienpersonals kann der Patient die Anforderungen der Studie nicht erfüllen

Adressen und Kontakt

Medizinische Klinik, Borstel

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Häufig gestellte Fragen

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Das Deventilationssyndrom ist ein Phänomen, welches Luftnot der Patienten nach Abnahme ihrer nicht-invasiven Beatmungsmasken beschreibt. Diese hält oft über Stunden an und schränkt die Betroffenen deutlich in Aktivitäten des täglichen Lebens ein. Obwohl das Problem klinisch gut bekannt ist, sind die zugrundeliegenden Pathomechanismen bislang ungeklärt. Das Ziel der vorliegenden Studie ist es, anhand physiologischer Messwerte und Fragebögen das Deventilationssyndrom zu definieren und standardisieren. Weiterhin soll überprüft werden, ob das Beatmungsgerät Vigaro (Fa. FLO Medizintechnik) mit integrierter Lippenbremse geeignet ist, um das Auftreten des Phänomens zu vermeiden. Hierzu wird das gewohnte Beatmungsgerät des Patienten in der zweiten von insgesamt zwei Studiennächten durch ein Vigaro-Gerät ersetzt. Es handelt sich um eine prospektive, monozentrische, nicht kontrollierte, einarmige Studie mit Intervention in Form von Austausch des Beatmungsgerätes. Eingeschlossen werden Patienten, die nicht-invasiv mit einem Bilevel-Modus (inspiratorischer Druck > expiratorischer Druck) beatmet werden.

Quelle

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