Beschreibung der Studie

Der außerklinische Herzkreislaufstillstand ist der zeitkritischste Notfall in der präklinischen Notfallmedizin. Der Rettungsdienst in Baden-Württemberg muss nach gesetzlicher Vorschrift innerhalb von 10-15 Minuten am Notfallort eintreffen. Im Falle einer Reanimation ist der Beginn der kardiopulmonalen Reanimation entscheidend. Bereits nach 3 Minuten können irreversible neurologische Defizite zu verzeichnen sein. Die Überlebenschance bei einem Herzkreislaufstillstand sinkt pro Minute um circa 10 Prozent. Es gibt aktuell verschiedene Ansätze, diese geringe Rate durch Verbesserungen des Reanimationsablaufes zu steigern. Dazu zählt auch die prähospitale Anwendung von ECLS-Geräten (mobile Herz-Lungenmasschine, welche die Durchblutung und Sauerstoffversorgung sicherstellt). Diese sogenannte eCPR stellt eine Ergänzung der erweiterten Reanimationsmaßnahmen dar. Sie ist Teil der international gültigen Reanimationsleitlinien und kommt bei Versagen konventioneller Maßnahmen zum Einsatz. In Freiburg wird durch das UHZ seit September 2018 ein Fahrzeug vorgehalten, welches nach Alarmierung ein ECLS-System zur Durchführung der eCPR und fachkundiges/ spezialisiertes Personal an die Einsatzstelle bringt. In der vorliegenden Untersuchung soll der prähospitale Einsatz dieser Therapie durch eine Datensammlung und -analyse im Sinne einer Beobachtungsstudie analysiert werden. Wichtig: Das Studienvorhaben betrifft nicht die Therapie oder den außerhospitalen Einsatz - diese sind leitlinienkonform, die verwendeten Geräte sind CE-zertifiziert, und es handelt sich auch nicht um eine Anwendungsbeobachtung. Es geht allein um die Datensammlung und -analyse im Sinne einer wissenschaftlichen Evaluation des bestehenden Projekts.

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Studiendetails

Studienziel Verbesserung von Überleben und neurologischer Erholung nach außerklinischem Herz-Kreislaufstillstand
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 150
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle UHZ Freiburg bad Krozingen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten, welche beim Eintreffen des Rettungsdienstes reanimationspflichtig sind

Ausschlusskriterien

  • Patienten, welche beim Eintreffen des Rettungsdienstes nicht reanimationspflichtig sind oder Patienten mit Trauma als Ursache für Reanimationspflicht

Adressen und Kontakt

UHZ Freiburg bad Krozingen, Freiburg

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Der außerklinische Herzkreislaufstillstand ist der zeitkritischste Notfall in der präklinischen Notfallmedizin. Der Rettungsdienst in Baden-Württemberg muss nach gesetzlicher Vorschrift innerhalb von 10-15 Minuten am Notfallort eintreffen. Im Falle einer Reanimation ist der Beginn der kardiopulmonalen Reanimation entscheidend. Bereits nach 3 Minuten können irreversible neurologische Defizite zu verzeichnen sein. Die Überlebenschance bei einem Herzkreislaufstillstand sinkt pro Minute um circa 10 Prozent. Im Land Baden-Württemberg wurden im Jahre 2017 5.054 durchgeführte Reanimationen verzeichnet (SQR-BW Jahresbericht 2017). Die Inzidenz für den Rettungsdienstbereich Freiburg liegt bei ca. 150 Reanimationen/ Jahr. Die Einjahresüberlebensrate von Patienten mit einem außerklinischen Herz-Kreislauf-Stillstand ist mit ca. sechs Prozent konstant gering (Hutin, 2018). Es gibt aktuell verschiedene Ansätze, diese geringe Rate durch Verbesserungen des Reanimationsablaufes zu steigern. Dazu zählt auch die prähospitale Anwendung von ECLS-Geräten (mobile Herz-Lungenmasschine, welche die Durchblutung und Sauerstoffversorgung sicherstellt). Diese sogenannte eCPR stellt eine Ergänzung der erweiterten Reanimationsmaßnahmen dar. Sie ist Teil der international gültigen Reanimationsleitlinien und kommt bei Versagen konventioneller Maßnahmen zum Einsatz. In Freiburg wird durch das UHZ seit September 2018 ein Fahrzeug vorgehalten, welches nach Alarmierung ein ECLS-System zur Durchführung der eCPR und fachkundiges/ spezialisiertes Personal an die Einsatzstelle bringt. In der vorliegenden Untersuchung soll der prähospitale Einsatz dieser Therapie durch eine Datensammlung und -analyse im Sinne einer Beobachtungsstudie analysiert werden. Wichtig: Das Studienvorhaben betrifft nicht die Therapie oder den außerhospitalen Einsatz - diese sind leitlinienkonform, die verwendeten Geräte sind CE-zertifiziert, und es handelt sich auch nicht um eine Anwendungsbeobachtung. Es geht allein um die Datensammlung und -analyse im Sinne einer wissenschaftlichen Evaluation des bestehenden Projekts.

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