Beschreibung der Studie

Das Netzwerk für Suizidprävention in Dresden (NeSuD) ist ein vom Bundesministerium für Gesundheit gefördertes Vorhaben, angesiedelt am Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Technischen Universität Dresden in Kooperation mit dem Werner-Felber-Institut für Suizidprävention und Interdisziplinäre Forschung im Gesundheitswesen e.V. Das Ziel des Projektes ist, die Versorgung suizidaler Menschen im Raum Dresden zu verbessern, u. a. durch eine Vernetzung von Anbietern von Hilfsmaßnahmen, Aufklärung und einen Abbau von Barrieren zur Inanspruchnahme von Hilfen. Das Teilprojekt „Universelle Präventionsmaßnahme in weiterführenden Schulen“ verfolgt das Ziel, Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr an Sekundarschulen in Dresden über psychische Gesundheit, Belastungen und Suizidalität sowie Versorgungsangebote für psychisch belastete Jugendliche in der Region aufzuklären. Eine Maßnahme zur Förderung der psychischen Gesundheit und zur Suizidprävention wird in weiterführenden Schulen implementiert und hinsichtlich ihrer Effektivität evaluiert.

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Studiendetails

Studienziel T0 (eine Woche vor der Intervention): Wissenserwerb ("Friend in Need Questionnaire", Burns & Rapee, 2006; Fragebogen zu Wissen und Einstellungen zu Depression und Suizidalität, Aseltine, James, Schilling & Glanovsky, 2007), Inanspruchnahme von Hilfen ("General Help Seeking Questionnaire" und "Actual Help Seeking Questionnaire", Rickwood, 2005). T1 (direkt nach der Intervention): Wissenserwerb ("Friend in Need Questionnaire", Burns & Rapee, 2006; Fragebogen zu Wissen und Einstellungen zu Depression und Suizidalität, Aseltine, James, Schilling & Glanovsky, 2007), Inanspruchnahme von Hilfen ("General Help Seeking Questionnaire", Rickwood, 2005). T2 (nach 6 Monaten): Wissenserwerb ("Friend in Need Questionnaire", Burns & Rapee, 2006; Fragebogen zu Wissen und Einstellungen zu Depression und Suizidalität, Aseltine, James, Schilling & Glanovsky, 2007), Inanspruchnahme von Hilfen ("General Help Seeking Questionnaire" und "Actual Help Seeking Questionnaire", Rickwood, 2005).
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 929
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Gesundheit
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • SchülerInnen ab 12 Jahren aus den Schulklassen, die für die Befragung rekrutiert wurden (alle weiterführenden Schulen im Raum Dresden, Klassenstufen 7. bis 12.)
  • eine schriftliche Einverständniserklärung der Jugendlichen sowie eine schriftliche Einwilligungserklärung mindestens eines (Allein-) Sorgeberechtigten liegen vor

Ausschlusskriterien

  • starke Beeinträchtigung des Sehvermögens, die eine Teilnahme am Interventionsprogramm oder das Aufgabenverständnis und die Bearbeitung der Dokumentationsbögen maßgeblich beeinträchtigen
  • keine ausreichenden Kenntnisse der deutschen Sprache

Adressen und Kontakt

Institut für klinische Psychologie und Psychotherapie, Technische Universität Dresden, Dresden

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Es wurde eine randomisiert-kontrollierte, prospektiv-longitudinale Studie zur Evaluation einer universellen, edukativen Präventionsmaßnahme in weiterführenden Schulen im Raum Dresden für SchülerInnen ab dem 12. Lebensjahr vorgeschlagen. Geplant ist eine nach Schulklassen und Schulen geclusterte Zufallsstichprobe von 929 SchülerInnen (ca. 37 Klassen á 25 Schüler). Es erfolgt eine Stratifizierung nach drei Altersgruppen (12-13 J., 14-16 J., ab 17 J.) und es wird besonderes Augenmerk darauf gelegt, möglichst verschiedene Schularten einzubeziehen (Gymnasium, Gesamtschule, Berufsschulen). Prä-Post-Erhebungen und ein 6-Monats-Follow-Up erfassen die Effekte bezüglich Häufigkeit der Inanspruchnahme von Hilfen, Gesundheitskompetenz, Stigmatisierung und Einstellungen zu psychischen Beschwerden und Suizidalität, Suizidgedanken und -versuche unter den Schülern. Zur Beurteilung der Disseminationseignung wird das Programm sowohl auf Akzeptanz als auch Durchführbarkeit von SchülerInnen und Lehrkräften beurteilt.

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