Beschreibung der Studie

Die „beste medikamentöse Therapie“, im Weiteren mit BMT abgekürzt, hat nachgewiesener Maßen einen hohen Stellenwert in der Behandlung von Patienten mit Engstellen der hirnversorgenden Gefäße. Die BMT umfasst hierbei jedoch nicht nur die Gabe von Medikamenten (v.a. sogenannte „Blutverdünner“, Blutdruckmedikamente und „Fettsenker“) sondern beinhaltet auch eine Optimierung der kardiovaskulären Risikofaktoren, d.h. gefäßschädigender Faktoren wie eines hohen Blutdrucks (arterielle Hypertonie), hoher Blutfette / Cholesterinwerte und eine gute Einstellung eines Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“). Darüber hinaus spielen aber auch weitere Faktoren wie die Beendigung des Rauchens, (sofern notwendig) eine Gewichtsreduktion, eine ausgewogene Ernährung, ausreichende körperliche Betätigung, etc. eine große Rolle. Es soll zum Zeitpunkt des Einschlusses sowie nach einer detailierten Aufklärung nach 6 und 18 Monaten erfasst werden, wie viele und welche Punkte der BMT erfolgreich umgesetzt werden konnten.

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Studiendetails

Studienziel 1. Es soll untersucht werden, ob es einen Zusammenhang zwischen der Therapieadhärenz zur „besten medikamentösen Behandlung“ und dem kardiovaskulärem Risiko (Erfassung kardiovaskulärer Ereignisse sowie folgender Surrogatparameter: hoch-sensitives CRP, Gesamt-, HDL- und LDL-Cholesterin, HbA1c, sonographische Stenoseprogredienz) gibt.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Klinik und Poliklinik für Neurologie, Universitätsklinikum Leipzig

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter ≥ 18 Jahre
  • mindestens gering- bis mittelgradige (20-40% NASCET) Stenose eines oder mehrerer extrakranieller hirnversorgender Gefäße oder
  • jegliche Stenose eines intrakraniellen hirnversorgenden Gefäße oder
  • stattgehabte Revaskularisation (Operation oder Stentversorgung) einer Stenose der extrakraniellen hirnversorgenden Gefäße oder
  • stattgehabte Stent-Versorgung einer Stenose der extrakraniellen hirnversorgenden Gefäße
  • schriftlich erteiltes Einverständnis zur Studienteilnahme

Ausschlusskriterien

  • Schwangere und/oder stillende Patientinnen

Adressen und Kontakt

Klinik und Poliklinik für Neurologie, Leipzig

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Häufig gestellte Fragen

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Es soll unter Alltagsbedingungen die Therapieadhärenz von Patienten einer neurovaskulären Spezialsprechstunde in Bezug auf die „beste medikamentöse Behandlung“ untersucht werden (sowohl insgesamt als auch zu den einzelnen Maßnahmen). Es soll untersucht werden, ob es einen Zusammenhang zwischen der Therapieadhärenz zur „besten medikamentösen Behandlung“ und dem kardiovaskulärem Risiko (Erfassung anhand des hoch-sensitiven CRP) sowie der Kognition (MoCA) gibt. Die „beste medikamentöse Therapie“ umfasst hierbei folgendes Maßnahmenbündel: Einnahme eines Thrombozytenaggregationshemmers; arterieller Blutdruck: systolisch <140 mmHg, diastolisch <90 mmHg; Gesamtcholesterin <4,0 mmol/l, LDL-Cholesterin <2,0 mmol/l; HbA1C als Blutzuckerlangzeitwert <7%; „body mass index“ <30 kg/m² (Männer), <25 kg/m² (Frauen), Hüfte-Taille-Umfang: <102cm (Männer), < 88cm (Frauen); Möglichst rasche und komplette Rauchabstinenz; regelmäßige ausdauersportliche Betätigung (min. 3x30 Minuten / Woche); ausgewogene Ernährung (Stichwort „Mittelmeerdiät“); Meiden eines exzessiven Alkoholkonsums (≤ 40 g Ethanol / Tag, bzw. < 200 g Ethanol / Woche) Darüber hinaus sollen Faktoren identifiziert werden, die die Therapieadhärenz (negativ) beeinflussen.

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